//MONUMENTALKUNSTKOLLEKTIV

„Die kreative Potenz des subversiven Theaters im Kampf gegen die uniformierenden Kontroll- und Disziplinarmächte eröffnet die Konstruktion eines spielerisch-politischen Raums für performative Setzungsmöglichkeiten. (…) Die Frage nach einer performativen Handlungsmacht in der Gesellschaft des Spektakels ziehlt allerdings darauf, „die Welt zu verändern, ohne die Macht zu übernehmen“ (John Holloway). Mit welchen Aktionen können performative Setzungen geschaffen werden, die in die bestehenden polizeilichen und gouvernementalen Ordnungen eingreifen? Die Theaterfunktion liegt hier in der Suche nach vielfältigen und kollektiven Ausdrucksformen, die sich Räume aneignen und damit den öffentlichen Raum politisieren können. Es braucht dazu die verstärkte Zusammenführung von theatralen, künstlerischen mit feministischen, antirassistischen und antikapitalistischen Diskursen, neue minoritäre, politische Bündnisse. (…) Die Formen von Widerstand sind vielfältig und lokal spezifisch, ihre Suche nach Organisationsformen höchst mühsam und schwierig. (…) „Reclaim the streets“. “  (Gini Müller: Possen des Performativen)

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